Die Ikone des freien Journalismus der Schweiz, die Gratiszeitung Rheintaler Bote, glänzt einmal pro Jahr mit einem selbstrecherchierten Investigativ-Beitrag zwischen all den üblichen PR-Artikeln. Diesmal nimmt sich die Postille einer Geschichte an, die zwar schon lange bekannt, aber dennoch erwähnenswert ist: Dem Kopftuchverbot an der Oberstufe Mittelrheintal.
Nicht dass es wirklich eine Neuheit wäre. Schon lange gilt an der OMR der Satz: "Während des Unterrichts werden keine Kopfbedeckungen toleriert." Diese Bestimmung schliesst das Tragen eines Kopftuches ebenso aus wie Baseball-Caps oder jüdische Kippas.
Eine Schülerin - bzw. deren Mutter - wehrt sich gegen diese Bestimmung und will auf dem Klageweg erreichen, dass sie ihr Kopftuch dennoch tragen darf. Sie wehrt sich schon lange und hat deshalb während sechs Monaten nicht am Unterricht teilgenommen. Damit verstösst sie gegen die Schulpflicht und ihr drohen Zwangsmassnahmen.
Inzwischen haben die Streitparteien einen Zwischenweg gefunden (eine Perücke, meine Güte..), aber die Frage des Kopftuchs steht noch immer im Raum bzw. bald vor Gericht.
Hier haben wir ein klassisches Beispiel dafür, wo Religionsfreiheit aufhört und Integration beginnt: Niemand darf eine Kopfbedeckung tragen, also gibt es auch keine Kopftücher. Das war auch vor der Minarett-Abstimmung schon klar. Ich gratuliere der mutigen Schulratspräsidentin Helga Klee zu ihrem konsequenten Handeln. Dass sich unser SVP-Bildungsdirektor dazu nicht mal geäussert hat ist schon ein Armutszeugnis. Man könnte erwarten, dass er einer Schulratspräsidentin den Rücken stärkt.
Eine Schülerin - bzw. deren Mutter - wehrt sich gegen diese Bestimmung und will auf dem Klageweg erreichen, dass sie ihr Kopftuch dennoch tragen darf. Sie wehrt sich schon lange und hat deshalb während sechs Monaten nicht am Unterricht teilgenommen. Damit verstösst sie gegen die Schulpflicht und ihr drohen Zwangsmassnahmen.
Inzwischen haben die Streitparteien einen Zwischenweg gefunden (eine Perücke, meine Güte..), aber die Frage des Kopftuchs steht noch immer im Raum bzw. bald vor Gericht.
Hier haben wir ein klassisches Beispiel dafür, wo Religionsfreiheit aufhört und Integration beginnt: Niemand darf eine Kopfbedeckung tragen, also gibt es auch keine Kopftücher. Das war auch vor der Minarett-Abstimmung schon klar. Ich gratuliere der mutigen Schulratspräsidentin Helga Klee zu ihrem konsequenten Handeln. Dass sich unser SVP-Bildungsdirektor dazu nicht mal geäussert hat ist schon ein Armutszeugnis. Man könnte erwarten, dass er einer Schulratspräsidentin den Rücken stärkt.
