Da haben wir wochenlang ideologisch gestählt im Abstimmungskampf um die Personenfreizügigkeit gefochten und jetzt soll das alles plötzlich falsch gewesen sein? Ökonom Reiner Eichenberger, einst als Befürworter in der Arena, stellt nun plötzlich ein "Riesenproblem" fest. Ja was stimmt denn nun?
Die Einwanderungsbilanz beschert uns einen stetigen Zuwachs ausländischer Wohnbevölkerung. Der abgewählte Bundesrat Blocher will die Notbremse ziehen und die Personenfreizügigkeit aufkündigen. Immer mehr Deutsche, bald auch noch die Rumänen, das Lohnniveau unter Druck, PANIK! Plötzlich laufen scharenweise ehemalige Befürworter über und finden das Ende des bilateralen Weges plötzlich eine gute Idee.
Mir scheint das reichlich übereilt. Ja, die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Leute kommen, weil Sie hier Jobs bekommen. Sie gehen aber nicht wieder, wenn der Job weg fällt. Offenbar haben wir ein Problem. Jetzt stehen uns zwei Wege zur Verfügung:
A) Wir kündigen die Personenfreizügigkeit und verlegen uns auf ein amerikanisches Einwanderungsmodell, das die willkürliche Selektion der Zuwanderer ermöglicht. In der Folge müssen wir unser Verhältnis zur EU - mitten ein der Wirtschaftskrise - neu definieren.
B) Wir drosseln die Zuwanderung - denn auch die EU wird verstehen müssen, dass die reale Quote für die Schweiz zu hoch ist. Das darf aber nicht einseitig geschehen, sondern muss bilateral ausgehandelt werden.
Also ich wäre für B. Nicht nur weil Philipp Müller das im Namen der FDP schon vor Monaten gefordert hat, sondern weil es mir vernünftig erscheint.
Mir scheint das reichlich übereilt. Ja, die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Leute kommen, weil Sie hier Jobs bekommen. Sie gehen aber nicht wieder, wenn der Job weg fällt. Offenbar haben wir ein Problem. Jetzt stehen uns zwei Wege zur Verfügung:
A) Wir kündigen die Personenfreizügigkeit und verlegen uns auf ein amerikanisches Einwanderungsmodell, das die willkürliche Selektion der Zuwanderer ermöglicht. In der Folge müssen wir unser Verhältnis zur EU - mitten ein der Wirtschaftskrise - neu definieren.
B) Wir drosseln die Zuwanderung - denn auch die EU wird verstehen müssen, dass die reale Quote für die Schweiz zu hoch ist. Das darf aber nicht einseitig geschehen, sondern muss bilateral ausgehandelt werden.
Also ich wäre für B. Nicht nur weil Philipp Müller das im Namen der FDP schon vor Monaten gefordert hat, sondern weil es mir vernünftig erscheint.
