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Wie man sich nach einer verlorenen Wahl nicht zitieren lassen sollte


Beitrag vom 28.09.2009
Als Freisinniger hat man so seine Erfahrungen, wie man auf Wahlniederlagen reagieren muss. Am gestrigen Sonntag mussten wir darauf aber nicht zurück greifen, denn Andreas Eggenberger eroberte das Gemeindepräsidium in Rebstein entgegen allen Voraussagen bereits im ersten Wahlgang. Die Konkurrenz war wohl ebenso überrascht, wie die unglückliche Reaktion zeigt.
Wir waren überwältigt, dass unser Kandidat das absolute Mehr bereits im ersten Anlauf schafft. Die Planung für den zweiten Teil des Wahlkampfs lag bereits fixfertig in der Schublade. Niemand hätte gewettet, dass ein Sieg im ersten Wahlgang möglich wäre, weil dies bei drei Bewerbern einen grossen Abstand erfordert. Otto Mattle von der SP und der parteilose Jürg Hengartner lagen aber weit genug zurück. Andreas Eggenberger ist neuer Gemeindepräsident.

Otto Mattle wurde vom Redakteur des Rheintaler wohl auf dem falschen Fuss erwischt, denn er lässt sich wie folgt zitieren:
Otto Mattle spricht von einer «verpassten Chance für Rebstein», zumal er «sicher ein guter Gemeindepräsident» gewesen wäre. Die unerwartete Deutlichkeit des Resultats kann er sich nicht wirklich erklären. Aber Mattle spekuliert: Andreas Eggenberger sei in Rebstein nicht bekannt und habe hier noch niemanden verärgert, was ein grosser Bonus sei.
Es gehört wohl nicht zu den Primär-Qualifikationen von Eggenberger, (noch) niemanden verägert zu haben. Mit der Nichtwahl von Mattle mag eine Chance verpasst, eine andere (Eggenberger) aber genutzt worden sein. Eine Gratulation zum Sieg sieht sicher anders aus.




mc
28.09.2009

Mattle steht aber lange nicht alleine da. Man erinnere sich z. B. an Schröder in der Elefantenrunde 2005 ("Sie glauben doch nicht im Ernst, Frau Merkel...")


28.09.2009

Ja, das war tatsächlich legendär. Schröder würde ich aber volle Absicht unterstellen. Otto Mattle hat es sicher nicht so gemeint, wie er zitiert wurde.


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Im Jahr 2004
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