Die Lösung muss auf Vorarlberger Seite gefunden werden, da dort die Trassenführung problematisch ist. Seit Jahren läuft ein „Konsensorientiertes Planungsverfahren“, das neben einer Trasse auch auf den ÖV setzt. Der Projektname ist Programm, eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht.
Von Schweizerischer Seite ist wenig über das Problem zu hören. Die Rheintaler Nationalratsvertreter (SVP) kümmern sich traditionell um ihnen genehmere Themen (in der Ära Jasmin Hutter: Ausländer; heute mit Roland Rino Büchel: FIFA). Auch von Seiten des Verkehrsministeriums ist kein Interesse zu verspüren, obwohl FDP-Nationalrat Walter Müller (ein Werdenberger muss sich Rheintaler Probleme annehmen...) eine Anfrage im Parlament platziert hatte.
Es ist allerhöchste Zeit, dass die Bevölkerung und die Wirtschaft beiderseits des Rheins nationale Aufmerksamkeit für eines der drängendsten Verkehrsprobleme unseres Landes bekommen, damit Druck auf Wien gemacht werden kann. Deshalb braucht der Kanton St. Gallen wieder Nationalratsvertreter, die sich um die realen Probleme kümmern. Die FDP bietet die geeigneten Köpfe.
